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Trio Gilu

Maria Portela Larisch - Sopran, Mathilde Wauters - Harfe

Sopran, Violine und Harfe: Das ist Gilu.

Maria Portela Larisch, Veronique De Raedemaeker und Mathilde Wauters fanden sich in einer gemeinsamen Liebe zur Kammermusik und einer Faszination für Poesie und begannen, miteinander zu musizieren — ihre ungewöhnliche Besetzung nahmen sie dabei bewusst an. So kam das Trio dazu, eigene Bearbeitungen von Werken zu schreiben, die ihnen am Herzen liegen, maßgeschneidert für die Klangwelt von Gilu.

Gilu, ein junges, 2021 gegründetes Ensemble, möchte mit der Gesellschaft von heute und ihren Fragen verbunden bleiben. Die gesungene Poesie bringt ihre Botschaft dem Publikum näher, und neben einem besonderen Interesse für die Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart spielen sie auch Musik anderer Epochen. Indem sie andere Kunstformen in ihre einzigartige Verbindung von Klangfarben einladen, dehnen sie gerne die Grenzen des klassischen Konzertformats.

Jede der drei jungen Frauen erhielt in ihrem Fach die höchsten Auszeichnungen und gewann Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Ursprünglich in Belgien beheimatet, haben sie in Belgien, Frankreich und Deutschland studiert. Die portugiesischen Wurzeln der Sopranistin machen Gilu zu einem wahrhaft europäischen Trio, das gerne unterwegs ist und überall zwischen diesen Orten arbeitet.

2022 veröffentlichte das Trio die CD 'Garland — Songs for Soprano, Violin and Harp' bei Etcetera Records. Ihr Repertoire umfasst Werke von Britten, Haydn und Rimski-Korsakow sowie Uraufführungen neuer Kompositionen von De Gheselle, Letelier und Cánovas i Parés.

Gilu ist ein Gedicht von Selma Meerbaum-Eisinger. Sie beschreibt darin den Tanz Gilu — das hebräische Wort bedeutet: freut euch, jubelt!

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