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Veronique De Raedemaeker (geb. 1996 in Belgien) lebt in Köln, und wird als Geigerin für ihren klangvollen Ton und ihre instinktiv schöne Phrasierung gelobt.

Sie ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Violin- und Kammermusikwettbewerbe, darunter Supernova, Young Belgian Talent, der Internationale Anton-Rubinstein-Wettbewerb, der Concours Breughel, Belfius Classics, der Interne Kammermusikwettbewerb der HfMT Köln, der Internationale Violinwettbewerb der Kulturstiftung Hohenlohe und der Vieuxtemps-Wettbewerb.

Veronique begann ihr Violinstudium bei Francis Reusens an der Akademie für Musik, Wort und Tanz in Lier. Nach ihrem Studium Griechisch - Mathematik, das sie mit dem „Jungen Konservatorium“ kombinierte, schloss sie ihr Studium am Königlichen Konservatorium Antwerpen bei Alissa Margulis mit einem Bachelor of Music ab.
Bei Barnabás Kelemen bekam sie die höchste Auszeichnung für den Master-Abschluss in Violinsolo und Neue Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie in der Klasse von Mikhail Ovrutsky das Konzertexamen mit „summa cum laude“ abschloss.

Parallel lernte sie von renommierten Musiker:innen wie Philippe Graffin am Königlichen Konservatorium in Brüssel, Ivry Gitlis, Julia Fisher, Abdel Rahman El Bacha, Piet Kuijken, Tatiana Samouil, David Quiggle, Frank Peter Zimmerman, Pavel Vernikov, Paulo Álvares, Görgyi Pauk, Kristóf Baráti, Jonian Ilias Kadesha und András Keller.

Im Laufe der letzten Jahre trat Veronique unter anderem beim Klavierfestival Ruhr, Festival Academy Budapest, Klara Festival, Festival Musiq3, Iedereen Klassiek Brugge, Kortrijk Festival, Arte Amanti Festival, Festival Rencontres musicales internationales Enghien, Acht-Brücken-Festival Köln, Verbier Festival, Lugano Festival, Luzerner Festival, Schiermonnikoog Young Talent Festival, Festival Académie Ravel & Musica Mundi auf.

Zu ihren Soloauftritten zählen Werke von Beethoven, Bartók, Schubert, Brahms, Harvey, Bach, Vivaldi, Vasks und Mendelssohn, die sie mit dem Brussels Philharmonic, der Köln Sinfonietta, dem Orchester La Passione, dem Symphonieorchester Gödölö, dem Symphonieorchester Ostflandern und der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg aufführte. Sie trat als Solistin oder in kammermusikalischen Besetzungen in Konzertsälen wie Flagey und Bozar in Brüssel, im Concertgebouw in Brügge, in Amuz und der Queen-Elisabeth-Halle in Antwerpen, in Miry und De Bijloke in Gent, in der Philharmonie Köln, im WDR-Funkhaus und in der Tonhalle Düsseldorf auf.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin tritt sie regelmäßig mit ihren eigenen Ensembles auf – dem Trio Gilu, dem Bowmore Quartett, dem Oreneta Kammerensemble, dem ÉRMA Ensemble, im Duo mit dem Pianisten Alexander Declercq (Duo Altiler) und mit der Harfenistin Mathilde Wauters.

„Klangfülle und instinktiv schöne Phrasierung.“

Ihre CD „Malinconia“ mit Werken von Prokofjew, De Gheselle und Ysaÿe wurde vom flämischen Klassikradio mit dem Preis „Choice of Klara“ ausgezeichnet.

Sie veröffentlichte mit ihrem Trio Gilu die CD „Garland – Songs for Soprano, Violin and Harp“ und als solo die Single „Bach und Berio – ein Diptychon“. Alle ihre Veröffentlichungen werden von Etcetera Records herausgebracht.

Ihre Faszination für Neue Musik hat ihr die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist:innen wie Unsuk Chin, Helmut Lachenmann und Heinz Holliger ermöglicht und erlaubt es ihr, regelmäßig eng mit jungen Komponist:innen wie Helena Cánovas I Parés, Ruben De Gheselle, Martín Letelier, Emile Daems u. a. zusammenzuarbeiten, deren Werke sie uraufgeführt hat. Sie ist Gründungsmitglied des ÉRMA-Ensembles, das sich auf die Aufführung von Neuer Musik spezialisiert hat.

Veronique spielt auf einer Violine von Stefan-Peter Greiner. Im Jahr 2024 war sie zu Gast in der Sendung „De Twintigers“ auf Klara.

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